Profoto B1 Air 500 im Test

Fast unisono wurde der neue Profoto B1 Air 500 in allen Veröffentlichungen gelobt. Da man – natürlich rein hypothetisch – nicht ausschließen kann, dass manch einer der Fotografen aus der ersten Reihe, der besonders intensiv lobt, seinen B1 vielleicht etwas billiger… bin ich sehr kritisch gegenüber manchen Berichten.

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Profoto B1 Air 500

Studioblitze müssen mit dem Handbelichtungsmesser reguliert werden, moderne Kompaktblitze können die Belichtung selbst steuern, und das mit TTL in verschiedenen Varianten erstaunlich gut. Nur logisch, dass jetzt ein namhafter Hersteller drauf gekommen ist, diese beiden Dinge in einem Gerät zu vereinen. Ein Studioblitz mit 500WS hat eine gute eingebaute Batterie und die Belichtung kann wahlweise auch über TTL erfolgen. Klingt toll, aber…. Wer mit Ersatzakku für so ein Teil ca. 2000 Euro ausgibt, und so ein Teil mit stabilem Stativ und Lichtformer durch die Gegend schleppt, der wird TTL nur benutzen, wenn die Zeit extrem knapp ist. Bei dem Grundaufwand wird man meistens das Licht mit dem Handbelichtungsmesser genau justieren. Das mit TTL ist also bei diesem Teil nur ein gelegentlicher Vorteil in bestimmten Situationen.

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Flashbender

Wenn man on location mit Kompaktblitzen wie den 580EXII oder den neuen 600ern von Canon arbeitet und sehr mobil sein möchte oder muss, dann gibt es nicht viele Lichtformer. Gut und bewährt sind sicher die schnell faltbaren Softboxen von Lastolite, aber manchmal sind die für den Transport doch noch zu groß – oder aber der Wind weht zu stark. Hier in Cuxhaven an der Küste passiert das häufiger. Ein Beauty-Dish auf einem stabilen schweren Stativ ist bei viel Wind küstenkonform, aber dann fehlt es halt an der nötigen Mobilität.

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